Alte Arbeit, nur billiger.
Die Use-Case-Liste ist lang: Texte umformulieren, zusammenfassen, Protokolle. Alles davon ging vorher auch, nur langsamer. Die Frage, was jetzt möglich wird, das vorher unmöglich war, stellt niemand.
KI Strategie
Lizenzen, eine Schulung, eine Liste mit Use Cases: So sieht KI im Marketing gerade meistens aus. Was fehlt, ist die Entscheidung, welches Denken das Team behält, was es abgibt und was mit KI möglich wird, das vorher unmöglich war. Daran arbeiten wir mit Marketing- und Kommunikationsteams im Mittelstand, in drei Formaten: Reifegrad-Check, KI-Klausur, Sparring.
Der Befund
Nach mehr als 200 Unternehmen lassen sich die Probleme sortieren. Es sind selten die Tools. Wo KI im Marketing heute steht und wo sie wirklich etwas verändert, ordnet unser Überblick zu KI im Marketing ein.
Die Use-Case-Liste ist lang: Texte umformulieren, zusammenfassen, Protokolle. Alles davon ging vorher auch, nur langsamer. Die Frage, was jetzt möglich wird, das vorher unmöglich war, stellt niemand.
Kompetenz besteht aus Wissen, Fertigkeiten und Haltung. Der Markt verkauft fast nur Fertigkeiten, also Prompt-Schulungen, egal welches Drittel fehlt. Wer nicht weiß, wie die Systeme lesen, feilt wochenlang am Prompt und merkt nicht, dass das Problem in den Daten liegt.
KI spart Zeit, das ist messbar. Wohin die Zeit fließt, hat fast kein Unternehmen entschieden. Sie versickert in mehr vom Gleichen, und der Business-Effekt bleibt aus.
Tragt eure fünf häufigsten KI-Anwendungen ein. Dann eine Frage pro Zeile: Ging das vor zwei Jahren auch schon, nur langsamer? Grenze null heißt: alte Arbeit, nur billiger.
Was wir anbieten
Drei Formate, für drei Ausgangslagen. Welches passt, hängt davon ab, was gerade fehlt: der Überblick über den eigenen Stand, die Entscheidung im Führungsteam, oder jemand, der über Monate dranbleibt.
Reifegrad-Check
Ein belastbarer Befund statt Einzelmeinungen: anonyme Befragung, Interviews, Use-Case-Inventar, Auswertungsgespräch.
KI-Klausur
Vier Spannungsfelder, eine Entscheidung: was behalten, was delegieren, was verlernen. Maximal zwölf Personen.
Sparring
Ein fester Tag pro Woche oder zwei pro Monat bei euch, für kleine Teams kompakt und virtuell. Übungen, Regeln und Messpunkte, die neues Denken im Alltag erzeugen.
Jedes Format steht für sich; wer mehrere nutzt, geht meist den Weg Check → Klausur → Sparring. Individuelle Anfragen im Strategiebereich sind ausdrücklich willkommen.30 Minuten Orientierung →
Abgrenzung, Methodik und Leitung
Wir beraten nicht zu KI im Unternehmen allgemein, sondern zu KI in Marketing und Kommunikation. Wir kennen Kampagnen, Redaktionspläne und Markenstimme aus der eigenen Arbeit. Die Modelle, mit denen wir messen und strukturieren, sind veröffentlicht oder erscheinen im nächsten Buch.
Das ist KI-Beratung für Marketing und Kommunikation, kein allgemeines Transformationsprogramm. Die meisten kommen mit der Frage nach einer KI-Richtlinie zu uns. Wir fangen trotzdem woanders an: erst der Möglichkeitsraum, dann die Leitplanken. Wer zuerst aufschreibt, was verboten ist, bekommt ein Dokument, das niemand liest. Wer zuerst versteht, was geht, braucht am Ende deutlich weniger Regeln.
Dafür gibt es das Sparring: regelmäßige Termine mit der Geschäftsführung oder der Marketingleitung, in denen wir an euren echten Entscheidungen arbeiten statt an einem Konzept für die Schublade.
AI Leitung KI-Strategie
Promovierte Bildungs- und KI-Forscherin und Geschäftsführerin. Sie führt jedes Format selbst durch, vom ersten Gespräch bis zur Übergabe.
Vroni und ihre Forschung kennenlernen →01 · Kompetenz
Sieben Dimensionen und vier Stufen zeigen, was ein Team tatsächlich kann, jenseits von Toolzugängen. Grundlage des Reifegrad-Checks.
Modell ansehen →02 · Möglichkeit
Neu ist nicht, was schneller geht. Neu ist, was bisher an einer von vier Grenzen scheiterte: zu viel für Menschenhand (Skala), zu viele Quellen zum Zusammendenken (Kombinatorik), es musste sofort und individuell passieren (Echtzeit), oder es war zu peinlich, an echten Menschen zu üben (Sozialer Preis). Das Modell stammt aus Vronis nächstem Buch und ist im Reifegrad-Check die Sortierlogik für das Use-Case-Inventar.
Von Vroni entwickelt: AI Literacy Heptagon, Literate Human in the Loop und das Vier-Grenzen-Modell.
Mit Vroni sprechen →Was gemessen wird
Der Reifegrad-Check ist eine Bestandsaufnahme über drei bis vier Wochen, die zeigt, wie weit ein Marketing- oder Kommunikationsteam KI tatsächlich beherrscht: anonyme Selbsteinschätzung entlang des AI Literacy Heptagon, Einzelinterviews, Use-Case-Inventar und Tool-Stack-Audit, zusammengeführt zu einem Befund mit einem ersten Projekt.
Team und Beratung bewerten dieselben Dinge aus zwei Perspektiven. Die Lücke zwischen Eigen- und Fremdbild ist meistens der interessanteste Befund.
Anonyme Selbsteinschätzung auf Basis des Heptagon. Zeigt, ob das Team Fertigkeiten übt, aber Wissen fehlt, oder alles kann und nichts entscheidet.
Alles, was mit KI gemacht wird, sortiert nach den vier Grenzen. Wie viel davon ist Umformulieren und Zusammenfassen, wie viel war vor zwei Jahren unmöglich?
Wer nutzt KI und wer nicht. Was läuft privat und unsichtbar. Wohin fließt die gesparte Zeit. Und wer prüft Ergebnisse, die er selbst nicht beurteilen kann.
Wo ist KI Teil eines belastbaren Ablaufs, wo eine private Abkürzung? Was liegt an Daten vor, was ist nutzbar, was darf verwendet werden?
Beispiel aus einem Reifegrad-Check, anonymisiert. Das Team schätzt sich beim kritischen Denken und bei der strategischen Einordnung gut eine Stufe höher ein, als die Interviews zeigen. Bei Recht und Regulierung sind sich beide Seiten einig, dass wenig da ist. Genau an diesen Stellen beginnt die Arbeit.
| Dimension | Eigenbild Team | Fremdbild Interviews |
|---|---|---|
| Technisches Wissen | Stufe 2.6 | Stufe 1.8 |
| Anwendung | Stufe 3.1 | Stufe 2.7 |
| Kritisches Denken | Stufe 2.8 | Stufe 1.6 |
| Integration & Strategie | Stufe 2.3 | Stufe 1.3 |
| Ethik & Reflexion | Stufe 2.5 | Stufe 2.3 |
| Recht & Regulierung | Stufe 1.9 | Stufe 1.2 |
| Gesellschaft | Stufe 2.1 | Stufe 1.9 |
Ein Befund allein ändert nichts. Deshalb endet jeder Reifegrad-Check mit einer Entscheidung: welches Projekt zuerst, wer verantwortet es, bis wann.
Woran die Klausur arbeitet
Die Klausur beantwortet keine Tool-Fragen. Sie arbeitet an vier Spannungen, die jede Kommunikationsabteilung mit KI hat, und hält zu jeder eine Entscheidung fest.
Was bleibt eure Stimme, was darf in Vorlagen und Automatisierung?
Wer entscheidet, wer kuratiert, wer hält Beziehungen? Und wo schaut gerade niemand hin?
Wie führt man ein Team ohne die Antwort, und woran merkt man, dass man falsch lag?
Ein Vorhaben statt zehn, mit verantwortlicher Person und Datum in 90 Tagen.
Formate im Detail

01 · Drei bis vier Wochen · Hybrid
Für Organisationen, die nicht nach Gefühl investieren wollen und wissen müssen, wo die größten Hebel liegen. Auch dann, wenn schon Pilotprojekte laufen.
Aufwand auf eurer Seite: rund 15 Minuten pro Person für die Befragung, eine Stunde pro Interview, ein halber Tag für das Auswertungsgespräch.
Reifegrad-Check anfragen →
02 · Drei Tage · Maximal zwölf Personen
Für Führungsteams, die strategische Fragen nicht zwischen zwei Terminen beantworten wollen.
AI 03 · Drei bis sechs Monate · Bei euch im Haus oder virtuell
Für Unternehmen, deren Auftrag lautet: Die Leute sollen mit KI anders denken. Das braucht jemanden, der regelmäßig da ist und die Bedingungen dafür baut.
Referenz
Strategie · Sparring
Der KI-Stack stand längst: lokal gehostet, leistungsfähig, alles freigegeben. Kein Datenschutzargument, keine Freigabeschleife, keine Ausrede. Genutzt wurde er trotzdem kaum. Der Auftrag der Geschäftsführung war deshalb nicht, die Werkzeuge zu erklären, sondern die Leute anders denken zu lassen.
Das ist eine andere Aufgabe. Eine Tool-Schulung ist nach einem Tag erledigt, es gibt einen Haken und eine Teilnehmerliste. Denken hat keinen Haken. Es zeigt sich drei Wochen später, wenn jemand im Meeting fragt, warum wir das eigentlich so machen.
Zuerst hat Dr. Vroni Hackl den Status quo erhoben, dann eine Impuls-Session mit allen gehalten, danach in einzelnen Kleingruppen gearbeitet. Seither ist sie einen Tag pro Woche vor Ort, nicht als Trainerin: Sie ist dabei, wo gearbeitet und entschieden wird, und verbindet das KI-Team aus der IT mit den Fachabteilungen.
Strategie · Sparring
Sparring braucht keinen Konzern. Hier sind es drei Personen, die Marketing und Kommunikation neben dem Tagesgeschäft machen. Ein Reifegrad-Check mit Interviewrunde wäre überdimensioniert: Wer entscheidet, sitzt hier ohnehin mit am Tisch.
Deshalb drei virtuelle Sessions statt fester Präsenztage. In der ersten wird sortiert, welche Aufgaben KI tatsächlich verändert und welche dadurch nur schneller falsch werden. Dazwischen wird im Alltag geprobt, in der nächsten Session kommt zurück, was nicht funktioniert hat.
Der Unterschied zum großen Mandat ist die Taktung, nicht die Methode. Die Frage bleibt dieselbe: Was machen wir so, weil es sinnvoll ist, und was, weil wir es immer so gemacht haben?
Transparenz
Warum wir das schreiben. Wir messen bei anderen den Reifegrad. Dann sollten wir den eigenen nicht verschweigen.
Organisatorisches
Dr. Vroni Hackl führt die Strategiearbeit. Bei Produktionsfragen kommt Georg Neumann dazu.
NDA auf Wunsch vor dem ersten Gespräch. Befragung und Interviews bleiben gegenüber der Geschäftsführung anonym.
AV-Vertrag standardmäßig, Verarbeitung auf EU-Servern. Was der EU AI Act fürs Marketing tatsächlich verlangt und was nicht, haben wir hier eingeordnet.
Deutsch oder Englisch. Klausur und Sparring bewusst vor Ort, Interviews und Auswertung flexibel remote. Befragungsinstrument, Auswertungslogik und Vorlagen bleiben nach dem Projekt bei euch.
Schaut auf die Liste: Wie viele davon gingen vor zwei Jahren auch schon, nur langsamer? Meistens fast alle. Der Reifegrad-Check sortiert die Liste nach den vier Grenzen und zeigt, was davon wirklich neu ist. Oft ist es nichts. Das ist dann der Befund.
Nein. Schulung vermittelt Fertigkeiten. Wenn Wissen oder Haltung fehlt, hilft die beste Prompt-Schulung nicht. Der Reifegrad-Check klärt zuerst, welches Drittel fehlt, und sagt auch, wenn die Antwort eine Schulung ist. Dafür gibt es das Bootcamp.
Drei bis vier Wochen vom Kick-off bis zum Auswertungsgespräch. Der größte Zeitfaktor ist die Terminfindung für die Interviews, nicht unsere Auswertung.
Ein Interim-Manager übernimmt eine Rolle und entscheidet. Beim Sparring bleibt die Verantwortung bei euch. Vroni baut die Bedingungen, stellt die Fragen und bleibt dran, aber die Rolle soll am Ende intern besetzt sein.
Reifegrad-Check und Klausur haben Festpreise, das Sparring einen Monatssatz nach Präsenztagen, die kompakte virtuelle Variante einen Preis pro Session. Zahlen nennen wir im Erstgespräch, sobald klar ist, um wie viele Personen, Interviews und Tage es geht.
30 Minuten, kostenlos, kein Pitch. Erzählt uns, was gerade nicht vorangeht. Wir sagen ehrlich, ob ein Reifegrad-Check hilft, ob eine Schulung reicht, oder ob ihr jemand anderen braucht.
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