„You sound like ChatGPT“ – Erkennen und Verbessern von ChatGPT-Texten (Webinar Aufzeichnung)

Von Heiratsanträgen und hohlen Phrasen

In unserem heutigen Webinar „You sound like ChatGPT“ haben wir uns intensiv mit der Verbesserung von ChatGPT-generierten Texten beschäftigt. Denn während generative KI ein enormes Potenzial bietet, gibt es gerade im Bereich der Textgenerierung noch viele Fallstricke.

"Die Kunst des Prompting ist die Kunst der Kommunikation mit künstlicher Intelligenz. Genau wie in der zwischenmenschlichen Kommunikation sind Klarheit und Präzision der Schlüssel dazu, verstanden zu werden und die gewünschte Antwort zu erhalten."

Dieses Zitat unterstreicht eine der Kernbotschaften unseres Webinars: Die Qualität der Ergebnisse von KI-Modellen wie ChatGPT hängt maßgeblich von der Qualität der Eingaben (Prompts) ab. Doch wie genau erkennt man eigentlich ChatGPT-generierte Texte? Und noch wichtiger: Wie kann man ChatGPT dazu bringen, bessere, menschenähnlichere Texte zu produzieren? Genau darum ging es in unserem heutigen Webinar.

Webinar-Aufzeichnung:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

LinkedIn-Meme als abschreckendes Beispiel

Als Negativ-Beispiel für schlechte ChatGPT-Texte dient derzeit nichts besser als der LinkedIn-Post, in dem jemand ein Bild von seiner Verlobung am Strand teilt und dann schreibt: „I proposed to my girlfriend this weekend. Here’s what it taught me about B2B Sales:“ Dieser Beitrag ist seitdem als Meme auf LinkedIn unterwegs und steht sinnbildlich für die Probleme der Plattform.

 

Das ChatGPT-Bullshit-Bingo

Ausgehend von diesem Beispiel stellten wir unser ChatGPT-Bullshit-Bingo vor, das typische Formulierungen aufzeigt, die häufig in schlechten ChatGPT-Texten vorkommen. Ihr könnt es herunterladen und direkt im LinkedIn-Feed ausprobieren.

Wie kann ich mit ChatGPT bessere Texte verfassen?

Anschließend erklärten wir die Funktionsweise von Sprachmodellen und warum ChatGPT so klingt, wie er klingt. Zum Abschluss teilten wir vier Hacks, mit denen man ChatGPT dazu bringen kann, bessere Texte zu produzieren:

 

  1. Systemeinstellungen: Mit den richtigen Systemeinstellungen lässt sich die Leistung von ChatGPT enorm verbessern. Über den System Prompt kann man z.B. definieren, dass ChatGPT keine Füllwörter und ausschweifende Metaphern verwenden soll.

  2. Prompting: Klare und präzise Anweisungen an das KI-Modell sind der Schlüssel zu guten Ergebnissen. Hier sollte man sich mit Shot Prompts beschäftigen. Während Zero-Shot Prompts ohne Beispiele meist zu generischen Texten führen, kann man mit Role-Prompting und Few-Shot-Prompts gute Ergebnisse erzielen.

  3. Eigene Daten hinzufügen: ChatGPT lässt sich mit eigenen Daten füttern (Stichwort: Retrieval Augmented Generation). So kann man sicherstellen, dass die Antworten genau auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Am einfachsten geht das mit einem CustomGPT für spezifische Aufgaben.

  4. Andere Sprachmodelle nutzen: Es lohnt sich, verschiedene Sprachmodelle auszuprobieren, da jedes Modell seine eigenen Stärken und Schwächen hat. Unser aktueller Favorit ist der leicht passiv-aggressive Franzose Claude von Anthropic. In diesem Blogbeitrag haben wir die aktuellen ChatGPT-Konkurrenten getestet.

Werdet zum Prompt-Profi im KI Marketing Bootcamp

Unser Webinar hat euch einen ersten Einblick in die Welt des Prompt Engineering gegeben und gezeigt, wie ihr ChatGPT-generierte Texte erkennen und verbessern könnt. Doch das ist erst der Anfang! Wenn ihr wirklich tief in die Materie eintauchen und lernen wollt, wie man generative KI effektiv im Marketing-Alltag einsetzt, dann seid ihr bei unserem KI Marketing Bootcamp genau richtig.

 

In diesem praxisorientierten Kurs lernt ihr anhand konkreter Beispiele, wie man Tools wie ChatGPT optimal nutzt und steuert. Ihr erfahrt, wie ihr mit cleveren Prompts und den richtigen Einstellungen beeindruckende Ergebnisse erzielt und so generative KI zu eurem Wettbewerbsvorteil macht. Am Ende des Bootcamps werdet ihr in der Lage sein, die Technologie nahtlos in euren Workflow zu integrieren und wertvolle Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben zu gewinnen.

 

Neugierig geworden? Dann meldet euch jetzt für unser KI Marketing Bootcamp an und startet eure Reise zum Prompt-Profi! Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch die Möglichkeiten der generativen KI zu entdecken und euer Marketing auf ein neues Level zu heben.

Wer hat's geschrieben?

Das könnte Dich auch interessieren:
Minimalistische, quadratische Infografik mit dem Haupttitel "EVOLUTION: PROMPT -> CONTEXT -> SKILLS ENGINEERING". Darunter befinden sich drei farblich kodierte, rechteckige Felder, die durch Pfeile von links nach rechts verbunden sind und einen Entwicklungsprozess darstellen. Das linke, hellblaue Feld ist betitelt mit "PROMPT ENGINEERING". Es enthält eine Ikone einer Gedankenblase mit einem Fragezeichen und einer Lupe über Text. Text darunter: "FOCUS: Single Input", "QUESTION: 'How do I formulate my instruction?'", "GOAL: Perfect the prompt". Ein Pfeil zeigt auf das mittlere, hellorange Feld mit dem Titel "CONTEXT ENGINEERING". Die Ikone zeigt Dokumente, eine Cloud-Datenbank und Zahnräder. Text darunter: "FOCUS: Information", "QUESTION: 'What information does the AI need?'", "GOAL: Provide background data". Ein weiterer Pfeil zeigt auf das rechte, hellgrüne Feld mit dem Titel "SKILLS ENGINEERING". Die Ikone zeigt ein Flussdiagramm mit Entscheidungsknoten und einem abgehakten Kontrollkästchen. Text darunter: "FOCUS: Process Knowledge", "QUESTION: 'What process knowledge does the AI need?'", "GOAL: Optimize action competence". Am unteren Rand der Grafik fasst eine Zeile das Ergebnis der Evolution zusammen: "OPTIMIZES: Single Interactions -> Knowledge State -> Action Competence".
KI im Einsatz
Skills Engineering: Ist das was Neues oder die Weiterentwicklung von Prompt- und Context Engineering?

Nach Prompt Engineering kam Context Engineering. Jetzt zeichnet sich ab, was als Nächstes kommt: Skills Engineering. Ich rechne damit, dass der Begriff in den kommenden Monaten zunehmend auftaucht. Denn die Entwicklung dahin, was damit gemeint ist, ist sinnvoll und konsequent, wenn man bessere Ergebnisse mit KI erzielen will. Was ist Skills Engineering? „Skills Engineering beschreibt die Kompetenz, menschliches Prozesswissen so aufzubereiten, dass KI-Agenten es nutzen können.“ (Vroni) Das klingt abstrakt, meint aber etwas sehr Konkretes.

Weiterlesen »
Aktuelles
Nano Banana 2: Pro-Qualität zum Flash-Preis?

Google hat letzte Woche Nano Banana 2 veröffentlicht, technisch das Modell Gemini 3.1 Flash Image. Es ersetzt Nano Banana Pro als Standard in der Gemini-App und soll Pro-Level-Qualität bei deutlich höherer Geschwindigkeit und rund halbem Preis liefern. Ich hab’s direkt gegen Pro antreten lassen. Mein erster Eindruck: Nano Banana 2 ist verdammt nah dran. Aber vor allem ist es schnell. Geschwindigkeit als echter Hebel Während man bei Pro teilweise Minuten auf ein einzelnes Bild warten

Weiterlesen »
Aktuelles
Die neue Knappheit: Warum mehr Content weniger wert ist

Content kostet fast nichts mehr. Ein Blogpost? Fünf Minuten mit Claude. Zehn Social-Media-Varianten? Noch mal drei Minuten. Ein kompletter Redaktionsplan für sechs Monate? Eine Stunde, wenn man gründlich ist. Die Produktionskosten sind auf nahezu Null gefallen. Und genau deshalb ist die meiste Content-Strategie, die ich sehe, gerade dabei, wertlos zu werden. Das klingt paradox. Aber die Ökonomie ist eindeutig: Wenn etwas im Überfluss existiert, verliert es seinen Wert. Was knapp bleibt, wird kostbar. Content ist

Weiterlesen »
KI News
Dein KI-Anbieter wurde gerade zum Sicherheitsrisiko erklärt. Was jetzt?

Am Freitag hat die US-Regierung Anthropic auf eine Stufe mit Huawei gestellt. Nicht wegen Spionage, nicht wegen Verbindungen zu feindlichen Staaten, sondern weil das Unternehmen sich weigerte, zwei Sicherheitsleitplanken aus einem Pentagon-Vertrag zu entfernen: keine Massenüberwachung von US-Bürgern, keine vollständig autonomen Waffensysteme. Wenige Stunden später verkündete OpenAI, den frei gewordenen Platz übernommen zu haben. CEO Sam Altman behauptete, sein Deal enthalte dieselben Sicherheitsprinzipien. Aber wer genau hinschaut, sieht: OpenAI hat den entscheidenden Kompromiss gemacht, den

Weiterlesen »
Ein Detailfoto, das eine Hand eines Geschäftsmannes im Anzug zeigt, die aus einer Spraydose mit dem Etikett „AI WASHING“ einen cyanfarbenen Dunst auf eine rissige Betonwand sprüht. Die Spraydose ist eine silberne Metalldose mit einem goldfarbenen Etikett und einem schwarzen Sprühkopf, die er mit Daumen und Zeigefinger hält. An seiner Hand trägt er einen goldenen Ehering und eine goldene Armbanduhr mit einem hellen Zifferblatt, die am Handgelenk sichtbar ist. Auf der rissigen Betonwand sind links einige Wörter eingeritzt, darunter „DOWNSIZING“, „LAYOFFS“, „DOWNSIZING“, „BUDGET“ und „AUSTERITY“, die alle grau und schwer lesbar sind. Der cyanfarbene Dunst, der aus der Spraydose sprüht, bildet auf der Wand eine leuchtend cyanfarbene, digitale Oberfläche mit Schaltkreisen, Icons und leuchtenden Wörtern. Oben links auf dieser Oberfläche steht „AI INNOVATION“, darunter „FUTURE EFFICIENCY“ und ganz unten „AUTOMATION“. Der Geschäftsmann steht rechts und sprüht den Dunst auf die linke Seite der Wand, wodurch die graue Wand mit den negativen Wörtern übermalt wird. Der Hintergrund ist ein unscharfer, dunkler Büroraum mit einigen Schreibtischen und Lampen. Die Betonwand ist links rissig und uneben, rechts wird sie durch die digitale, leuchtende Oberfläche glatt und modern.
Aktuelles
AI-Washing: Wenn „KI-Transformation“ Entlassungen bedeutet

Block, das Unternehmen hinter Square und Cash App, hat gestern 4.000 Menschen entlassen, das entspricht 40 Prozent der Belegschaft. CEO Jack Dorsey nennt es eine strategische Entscheidung für die KI-Zukunft. Für die Betroffenen klingt „intelligence-native company“ vermutlich anders als für die Investoren, die den Kurs nach oben trieben. Und für alle, die sich fragen, was KI tatsächlich mit Arbeitsplätzen macht, lohnt sich ein genauerer Blick – auf die Zahlen, die Narrative und die Forschung dahinter.

Weiterlesen »
KI im Einsatz
Der Bullshit Benchmark: Was passiert, wenn KI-Modelle auf Unsinn hereinfallen

55 Fragen, jede einzelne davon Unsinn. Und die meisten Sprachmodelle haben brav geantwortet, als wäre alles völlig plausibel. Peter Gostev, AI Capability Lead bei Arena, hat mit seinem „Bullshit Benchmark“ etwas sichtbar gemacht, das ich seit 2022 in jeder Schulung predige: Die gefährlichste Eigenschaft von Sprachmodellen ist nicht, dass sie Fehler machen. Es ist, dass sie Fehler machen, die sich richtig anfühlen. Was der Bullshit Benchmark testet Die Idee ist so simpel wie entlarvend: Gostev

Weiterlesen »

Hey Kreativer. Willst du AI Art Director werden? 🎨

Dann ab ins kostenfreie Info-Webinar am 19.03. um 12:00 Uhr. 

🚀 Exklusive Back-to-School-Aktion 🚀

Spare 880 € beim KI-Marketing-Bootcamp!

Bring eine Kolleg*in mit und erhalte 50% Rabatt für deine Begleitung.

Nur für kurze Zeit und solange Kontingent reicht! Aktion endet am 16. September 2024.

Abonniere unseren Newsletter 🥳