Flightright: Tiny Passengers – Ein KI-Maskottchen für mehr Fluggastrechte

Wir durften der Agentur MDCT bei der Entwicklung des KI-gestützten Maskottchens Tiny Passenger für die innovative Kampagne von Flightright unterstützen und dabei entstand ein Paradebeispiel für den optimalen und kreativen Einsatz von Bild-KI in der Kampagnenentwicklung. 
 
In diesem Beitrag zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie Georg und die Agentur MDCT bei der Entwicklung des Passenger vorgegangen sind.  Du wirst lernen, wie KI-Bildgeneratoren wie Midjourney und SDXL genutzt werden können, um einzigartige und emotionale Charaktere zu erschaffen, die die Markenidentität stärken und die Kundenbindung fördern! 

Inhaltsverzeichnis

Flightright, das führende Fluggastrechte-Portal Europas, hat sich seit 2010 einen Namen gemacht, indem es Fluggästen bei Verspätungen und Ausfällen zu ihrem Recht verhilft. Um das Markenprofil zu schärfen und die Leadgewinnung zu steigern, wurde im Sommer 2024 die innovative Awareness-Kampagne Tiny Passenger gestartet. Ziel des Projekts war es, ein einzigartiges und emotionales Maskottchen zu entwickeln, das die Marke Flightright prägnant repräsentiert. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) spielte dabei eine zentrale Rolle.

Phase 1: Vom Pitch zur Konzeptentwicklung mit Midjourney

Die Kreativagentur MDCT, bekannt für ihre Expertise in der Markenentwicklung und Kampagnengestaltung, nahm am Pitch von Flightright teil und setzte von Anfang an auf KI-Unterstützung. Mithilfe des KI-Bildgenerators Midjourney entwickelte MDCT das Grundkonzept für den Passenger, einen kleinen, filzigen Charakter, der die Herausforderungen von Flugreisen humorvoll verkörpert. Mit diesem Konzept gewann MDCT den Pitch und den Auftrag für die Kampagne. 

Quelle: MDCT AG

Phase 2: Training des „Passenger“-Modells mit SDXL

Nach dem erfolgreichen Pitch wurde die KI-Expertise von Georg Neumann, Mitgründer des KI Marketing Bootcamps, ins Boot geholt. Georg trainierte ein eigenes KI-Modell, das auf dem Bild des Passenger aus Midjourney basiert. Als Trainingsdaten dienten neben dem Midjourney-Bild synthetische Animationsstudien für Emotionen und Frames aus einem Testrendering des Animationsstudios bitteschön.tv

 

Das Training erfolgte lokal auf Georgs Rechner auf Basis von Stable Diffusion XL mit dem Tool kohya_ss. Herausforderungen im Trainingsprozess bestanden darin, das Modell so feinzujustieren, dass die Passenger in unterschiedlichen Szenarien und mit verschiedenen Emotionen optimal dargestellt werden konnten. Es wurden dafür mehrere LoRas mit unterschiedlichen Trainingsdaten und Parametern trainiert. Im Anschluss haben wir mit Testreihen definiert welche Modelle bei welchen Generierungs-Settings am besten funktionieren.

Das Ergebnis dieses aufwändigen Trainingsprozesses war ein individuelles LoRa-Modell (Low Rank Adaption) , das „Passenger“ in all seinen Facetten abbilden konnte. 

Generierte Testbilder aus dem LoRa:

Phase 3: Schulung mit rundiffusion – Empowerment für das MDCT-Team

Nach der Entwicklung des Passenger-LoRa-Modells schulte Georg das MDCT-Team. Ziel dieser KI-Schulung war es, dem Team das notwendige Wissen im Bereich Prompt Engineering und Bildkomposition zu vermitteln, um selbstständig individuelle Kampagnenbilder mit „Passenger“ erstellen zu können. Wichtig war dabei auch Chancen und Limitierungen live zu erfahren, um das Thema in Konzeption & Strategie schon richtig integrieren zu können.

 

In der Schulung haben wir rundiffusion.com mit Automatic1111 als Tool für praktische Übungen genutzt. Das Team hatte so die Möglichkeit, die erlernten Techniken direkt anzuwenden. Dieser Hands-on-Ansatz, den wir im KI Marketing Bootcamp verfolgen, ermöglicht es Unternehmen, KI effizient und kreativ im Marketing einzusetzen. 

Quelle: MDCT AG

Phase 4: Ergebnisse und erste Kampagnen mit „Passenger“

Dank der Schulung ist das MDCT-Team nun in der Lage, Passenger selbstständig in Szene zu setzen und einzigartige Motive für die Kampagne zu generieren. Die ersten Kampagnenerfolge sprechen für sich: Innerhalb kürzester Zeit erreichte die Kampagne Millionen von Menschen und steigerte die Leadgewinnung signifikant. Die Flexibilität des Passenger-LoRa-Modells ermöglicht es dem MDCT-Team, den kleinen, filzigen Charakter an verschiedene Szenarien und Botschaften anzupassen. Dadurch wird sichergestellt, dass „Passenger“ stets markenkonform und relevant für die jeweilige Zielgruppe bleibt.

Quelle: MDCT AG

Erkenntnisse und Perspektiven: Maskottchen-Gestaltung als Marketing-Tool der Zukunft

 
Die Entwicklung und der Einsatz des KI-gestützten Maskottchens Passenger zeigt das immense Potenzial, das KI-Kreativtools für Marketingteams bieten. Der Einsatz von KI ermöglicht es Unternehmen, einzigartige und emotionale Charaktere zu entwickeln, die die Markenidentität stärken und die Kundenbindung fördern. Darüber hinaus verdeutlicht das Projekt die Bedeutung von Schulungen im Bereich Bildgenerierung mit KI. Durch gezielte Weiterbildung können Marketingteams die notwendigen Fähigkeiten erwerben, um KI-Tools effektiv und kreativ einzusetzen und so innovative Kampagnen zu entwickeln, die den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden. 
 
 

Fazit: Technologie trifft Kreativität – Einblicke und Erfahrungen aus der Praxis

 
Die Entwicklung und Implementierung des Passenger-Maskottchens für Flightright ist ein Paradebeispiel dafür, wie Technologie und Kreativität im Marketing Hand in Hand gehen können. Der Einsatz von KI ermöglichte es, einen einzigartigen Charakter zu erschaffen, der die Markenbotschaft von Flightright auf emotionale und humorvolle Weise transportiert. Die Schulung des MDCT-Teams im Bereich KI-Bildgenerierung war entscheidend für den Erfolg des Projekts. Sie ermöglichte es dem Team, das Passenger-LoRa-Modell eigenständig zu nutzen und anzupassen, um so flexible und markenkonforme Kampagnenmotive zu generieren.
 
Projekte wie diese zeigen die Relevanz von KI-Kompetenzen für die Zukunft des Marketings. Unternehmen, die in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren und die Möglichkeiten von KI-Kreativtools nutzen, werden in der Lage sein, innovative und erfolgreiche Marketingkampagnen zu entwickeln, die sich von der Masse abheben.

Mach es wie Mach es wie Flightright – Entwickle einzigartige KI-Kampagnen mit uns!

 

Willst du kreative Marketingkampagnen entwickeln und Charaktere wie den „Tiny Passenger“ für deine Marke schaffen? Dann bist du hier richtig! In unserem KI Marketing Bootcamp zeigen wir dir, wie du KI und innovative Ansätze für deine Kampagnen effektiv nutzt.

Was erwartet dich?

 

  • Praxis pur: Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit konkreten Erfolgsbeispielen wie „Tiny Passenger“.
  • Kreative Strategie: Lerne, wie Technologie und Storytelling für emotionale Kampagnen zusammenwirken.
  • Individuelle Begleitung: Kleine Gruppen, direkte Unterstützung und persönliche Betreuung

Deine Vorteile:

 

  • Learning by Doing: Entwickle eigene Ideen und Kampagnenelemente.
  • Erfahrungswissen: Profitiere von echten Praxisbeispielen und Erfolgsgeschichten.
  • Flexibel: 100 % online – bequem und ortsunabhängig.

 

Für Unternehmen:

Maßgeschneiderte Workshops, um deine Marketingabteilung mit Bild-KI und Text-KI zu stärken.

 

Dein Expertenteam:

 

Vroni Hackl und Georg Neumann – zwei Experten in KI und Marketing.

Vroni forscht zu Sprachmodellen, Georg trainiert seit 2022 Bild-KI Modelle

Wer hat's geschrieben?

Das könnte Dich auch interessieren:
KI im Einsatz
xprivo: die europäische KI-Suche im Test

Das ist Teil 2 unserer Testreihe zu europäischen KI-Alternativen. Wie wir testen und welche Tools noch dran sind: zur Übersicht. Wenn du KI zum Recherchieren nutzt, läuft das meistens über Perplexity, ein US-Tool. xprivo will genau hier die europäische Antwort sein: KI-Suche, die recherchiert und Quellen liefert, aber komplett in Europa läuft. Vorweg, wie immer in dieser Reihe: Das ist kein monatelanger Test, sondern ein kurzes Reinschauen mit einer festen Aufgabe. Für einen ersten Eindruck

Weiterlesen »
Aktuelles
Wie deutsch ist Langdock wirklich?

Teil unserer Reihe zu europäischen KI-Alternativen. Wie wir testen und warum manche Tools nicht in den Test kommen: zur Übersicht. Langdock gilt als deutsches KI-Startup und europäischer Hoffnungsträger. Das stimmt auch, zum Teil. Schaut man genauer hin, ist die Geschichte nur etwas vielschichtiger, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Souveränitäts-Check: ♦ US-Eigentum. Die Langdock GmbH sitzt in Berlin (HRB 254499 B), gehört laut Gesellschafterliste aber zu 100 Prozent der Langdock Inc. mit Sitz in Delaware, USA. Öffentlich eingeordnet

Weiterlesen »
KI im Einsatz
Mistral Vibe (früher Le Chat): die europäische KI zum Chatten und Schreiben

Das ist Teil 1 unserer Testreihe zu europäischen KI-Alternativen. Wie wir testen und welche Tools noch dran sind, findest du in der Übersicht: Europäische KI-Alternativen im Test. Von allen europäischen KI-Tools ist Vibe von Mistral das, mit dem du am schnellsten loslegst. Kein Entwicklerkonto, kein Setup, einfach im Browser anmelden und tippen. Genau deshalb starten wir unsere Serie über europäische Alternativen mit diesem Tool. Wenn du nach dem letzten Beitrag über den Fable-5-Ausfall mal eine Option

Weiterlesen »
Aktuelles
Comfy Cloud MCP: Du promptest, Claude verkabelt

ComfyUI galt lange als das Werkzeug für die, die keine Angst vor Node-Graphen haben. Wer damit arbeiten wollte, musste Spaghetti-Diagramme lesen, Nodes verkabeln und wissen, warum der KSampler gerade rot blinkt. Seit dem 29. Juni 2026 gibt es einen neuen Weg: Der Comfy Cloud MCP ist in der Public Beta, und damit kann Claude ComfyUI für Dich bedienen. In diesem Beitrag erfährst Du, was der MCP kann, wo er (noch) hakt und wie Du ihn

Weiterlesen »
KI News
Europäische KI-Alternativen im Test: unsere Übersicht für Marketing-Teams

Das ist die Übersichtsseite unserer Testreihe. Hier sammeln wir, wie wir testen und alle einzelnen Tool-Tests an einem Ort. Sie wächst mit jedem neuen Beitrag. Innerhalb von wenigen Wochen im Juni 2026 ist zweimal passiert, was eigentlich nicht passieren sollte. Erst musste Anthropic seine stärksten Modelle Fable 5 und Mythos 5 auf Anordnung der US-Regierung weltweit abschalten. Einige Tage später bat das Weiße Haus OpenAI, sein neuestes Modell GPT-5.6 vorerst nur an staatlich geprüfte Partner

Weiterlesen »
Aktuelles
Kennzeichnungspflicht für KI-Bilder ab 2. August 2026: Was Kreative, Fotograf:innen und Marketing-Teams jetzt wissen müssen

Am 2. August 2026 greift Artikel 50 des EU AI Act, die Transparenzpflicht für KI-generierte Inhalte. In meinen Schulungen merke ich seit Wochen: Die Verwirrung ist groß. Wer muss kennzeichnen, was genau, und reicht der Hinweis in den Metadaten? Zeit, das aufzuräumen. Ab 2. August 2026 gilt die Kennzeichnungspflicht für KI-Bilder Der AI Act ist seit August 2024 in Kraft, die Transparenzpflichten aus Artikel 50 werden aber erst ab dem 2. August 2026 durchgesetzt. Verstöße

Weiterlesen »

Hey Du. Willst du AI Content Manager werden?

Dann ab ins kostenfreie Info-Webinar am 25.03. um 12:00 Uhr. 

🚀 Exklusive Back-to-School-Aktion 🚀

Spare 880 € beim KI-Marketing-Bootcamp!

Bring eine Kolleg*in mit und erhalte 50% Rabatt für deine Begleitung.

Nur für kurze Zeit und solange Kontingent reicht! Aktion endet am 16. September 2024.