Freelancing im Wandel: Die Sache mit der KI

Stell dir vor, du machst deinen Job, alles läuft super – und dann kommt KI ins Spiel. Nicht, weil sie deinen Job haben will (KI hat keine eigenen Absichten), sondern weil sie plötzlich zeigt: ‘Hey, ich kann das auch!’. Genau das erleben viele Freelancer gerade. Der sogenannte Inflection Point, also der Wendepunkt, ab dem KI nicht mehr nur unterstützt, sondern plötzlich zur Konkurrenz wird, ist da.

Eine spannende Studie „AI and Freelancers: Has the Inflection Point Arrived?“ von Dandan Qiao und ihrem Team aus Singapur hat genau untersucht, wie sich dieser Wandel auf den Freelancer-Markt auswirkt. Was läuft besser, was schlechter? Wer profitiert, und wer gerät ins Hintertreffen? Und was bedeutet das eigentlich für dich und deine Arbeit?

Inhaltsverzeichnis

Die Methode: Was wurde untersucht?

 

Das Team hat über 29.000 Freelancer analysiert – ein Zeitraum von 16 Monaten. Sechs Monate vor dem Launch von ChatGPT, dann nochmal zehn Monate danach. Der Launch-Monat selbst wurde dabei ausgelassen.

Die Studie ging dabei gezielt auf Berufe ein, die besonders von KI beeinflusst werden, wie Marketing, Übersetzung oder Business Writing. Diese wurden mit einer Kontrollgruppe verglichen, etwa aus der Bauplanung, wo KI kaum eine Rolle spielt. Das macht die Ergebnisse besonders aussagekräftig.

Vergleich des AIOE-Index in verschiedenen Berufsfeldern: Translation & Localization zeigt mit 1.352 den stärksten Einfluss von KI, gefolgt von Web Development (0.789), während Construction Design (0.342) am wenigsten betroffen ist. Der AIOE-Index (AI-Operational Effectiveness Index) misst, wie stark KI operativ in einem Berufsfeld eingreift und die Arbeitsprozesse verändert. Quelle: Dandan Qiao et al., National University of Singapore, 2025.

Die Ergebnisse: Wo es läuft – und wo nicht

 

Die Studie zeigt: KI wirkt sich nicht auf alle Berufe gleich aus. In einigen Bereichen läuft es besser als je zuvor, während andere kämpfen müssen.

 

Webentwicklerinnen und -entwickler sind die klaren Gewinner. Mehr Aufträge, mehr Geld – besonders in den USA war der Effekt deutlich. Auch in Marketing und PR sieht es gut aus: mehr Projekte, bessere Bezahlung. Kreative Berufe wie Fotografie bleiben ebenfalls stabil und zeigen positive Entwicklungen.

 

Weniger rosig sieht es hingegen bei Übersetzungen aus. Hier gibt es weniger Aufträge und weniger Einkommen. Erfahrene Übersetzer sind dabei stärker betroffen als Einsteiger. Im Business Writing sieht es ähnlich düster aus – auch hier geht es bei Aufträgen und Einnahmen bergab.

 

Das Muster ist klar: Je standardisierbarer die Arbeit, desto größer der Einfluss von KI. Kreative oder strategische Berufe bleiben dagegen gefragt.

Was bedeutet das für dich?

 

Hast du dir schon mal überlegt, wie viel Potenzial in deiner Arbeit steckt, wenn du KI und Automatisierung zu deinem Vorteil nutzt? Die Studie zeigt, dass gerade Freelancer, die strategisch denken und sich anpassen, riesige Chancen haben.

 

Frag dich doch mal: Welche deiner täglichen Aufgaben könntest du mit KI optimieren? Standardaufgaben wie wiederkehrende Texte oder einfache Recherchen kannst du an Tools delegieren, um mehr Zeit für das zu haben, was wirklich zählt. Kreative Ideen, strategische Konzepte oder persönliche Beziehungen – genau das macht dich einzigartig und hebt dich von der Masse ab.

 

Um dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir das AI Literacy Canvas entwickelt. Es hilft dir, deine täglichen Aufgaben zu analysieren und zu erkennen, wo KI und Automatisierung dich sinnvoll entlasten können. Lade dir das Canvas hier kostenlos herunter und leg direkt los: AI Literacy Canvas.

 

Wenn du wissen möchtest, wie du Automatisierung konkret umsetzen kannst, dann schau dir unseren Deep Dive: Marketing Automation Workshop an. Hier lernst du, wie du mit Make.com No-Code-Workflows erstellst und deine Prozesse effizienter gestaltest. Die Anmeldung und alle Infos findest du hier: Marketing Automation Workshop.

Fazit: Deine Chance in einer KI-geprägten Welt

 

Die Studie hat es klar gezeigt: KI verändert den Markt – und zwar schneller, als viele gedacht haben. Doch dieser Wandel bringt nicht nur Herausforderungen mit sich, sondern auch enorme Chancen. Berufe, die auf Kreativität, Strategie oder menschlicher Interaktion basieren, werden noch lange gefragt sein. Genau hier kannst du dich positionieren.

 

Nutze KI und Automatisierung als Werkzeug, um deine Arbeitsweise smarter zu gestalten. Mit Tools wie dem AI Literacy Canvas oder den Skills, die du in unserem Deep Dive: Marketing Automation Workshop lernst, bist du bestens gerüstet, um in einer KI-geprägten Arbeitswelt nicht nur zu bestehen, sondern richtig durchzustarten.

 

Jetzt liegt es an dir: Analysiere, optimiere und entwickle dich weiter. Die Möglichkeiten sind da – du musst sie nur ergreifen.

Noch mehr spannende Deep Dives für dich!

 

Neben unserem Deep Dive: Marketing Automation Workshop haben wir noch weitere spannende Themen für dich vorbereitet. Unsere Deep Dives geben dir das Wissen und die Tools, um KI effektiv in deinem Arbeitsalltag einzusetzen – praxisnah, direkt umsetzbar und mit echten Experten an deiner Seite.

Entdecke, was sonst noch auf dich wartet, und hol dir Inspiration für deine nächste große Idee.

Nutze die Möglichkeiten der KI – Entwickle mit uns effektive KI-Marketingstrategien!

 

Bist du bereit, die vielfältigen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz zu entdecken und innovative Marketingkampagnen zu entwickeln? Dann bist du bei uns genau richtig! In unserem KI Marketing Bootcamp zeigen wir dir, wie du KI trotz der aktuellen Stagnation effektiv nutzt, um deine Marketingziele zu erreichen.

 

Was erwartet dich?

  • Praxisorientierte Anleitungen: Lerne, wie man KI in Marketingstrategien einbindet und das Beste aus ihr herausholt.
  • Kreative Strategie: Entdecke, wie Technologie und Storytelling für effektive Kampagnen zusammenwirken.
  • Individuelle Begleitung: Profitiere von kleinen Gruppen, direkter Unterstützung und persönlicher Betreuung.

 

Deine Vorteile:

  • Learning by Doing: Entwickle eigene Ideen und Kampagnenelemente, die auf deine spezifischen Herausforderungen und Ziele abgestimmt sind.
  • Erfahrungswissen: Nutze echte Praxisbeispiele und Erfolgsgeschichten, um deine eigenen Strategien zu verbessern.
  • Flexibel: 100 % online – bequem und ortsunabhängig.

 

Für Unternehmen:

 

Wir bieten maßgeschneiderte Workshops, um deine Marketingabteilung mit den neuesten KI-Technologien zu stärken.

 

Dein Expertenteam:

 

Vroni Hackl und Georg Neumann – zwei Experten in KI und Marketing, die dir helfen, das Beste aus deinen KI-Marketingstrategien herauszuholen.

Vroni forscht zu Sprachmodellen, Georg trainiert seit 2022 Bild-KI Modelle

Wer hat's geschrieben?

Das könnte Dich auch interessieren:
Minimalistische, quadratische Infografik mit dem Haupttitel "EVOLUTION: PROMPT -> CONTEXT -> SKILLS ENGINEERING". Darunter befinden sich drei farblich kodierte, rechteckige Felder, die durch Pfeile von links nach rechts verbunden sind und einen Entwicklungsprozess darstellen. Das linke, hellblaue Feld ist betitelt mit "PROMPT ENGINEERING". Es enthält eine Ikone einer Gedankenblase mit einem Fragezeichen und einer Lupe über Text. Text darunter: "FOCUS: Single Input", "QUESTION: 'How do I formulate my instruction?'", "GOAL: Perfect the prompt". Ein Pfeil zeigt auf das mittlere, hellorange Feld mit dem Titel "CONTEXT ENGINEERING". Die Ikone zeigt Dokumente, eine Cloud-Datenbank und Zahnräder. Text darunter: "FOCUS: Information", "QUESTION: 'What information does the AI need?'", "GOAL: Provide background data". Ein weiterer Pfeil zeigt auf das rechte, hellgrüne Feld mit dem Titel "SKILLS ENGINEERING". Die Ikone zeigt ein Flussdiagramm mit Entscheidungsknoten und einem abgehakten Kontrollkästchen. Text darunter: "FOCUS: Process Knowledge", "QUESTION: 'What process knowledge does the AI need?'", "GOAL: Optimize action competence". Am unteren Rand der Grafik fasst eine Zeile das Ergebnis der Evolution zusammen: "OPTIMIZES: Single Interactions -> Knowledge State -> Action Competence".
KI im Einsatz
Skills Engineering: Ist das was Neues oder die Weiterentwicklung von Prompt- und Context Engineering?

Nach Prompt Engineering kam Context Engineering. Jetzt zeichnet sich ab, was als Nächstes kommt: Skills Engineering. Ich rechne damit, dass der Begriff in den kommenden Monaten zunehmend auftaucht. Denn die Entwicklung dahin, was damit gemeint ist, ist sinnvoll und konsequent, wenn man bessere Ergebnisse mit KI erzielen will. Was ist Skills Engineering? „Skills Engineering beschreibt die Kompetenz, menschliches Prozesswissen so aufzubereiten, dass KI-Agenten es nutzen können.“ (Vroni) Das klingt abstrakt, meint aber etwas sehr Konkretes.

Weiterlesen »
Aktuelles
Nano Banana 2: Pro-Qualität zum Flash-Preis?

Google hat letzte Woche Nano Banana 2 veröffentlicht, technisch das Modell Gemini 3.1 Flash Image. Es ersetzt Nano Banana Pro als Standard in der Gemini-App und soll Pro-Level-Qualität bei deutlich höherer Geschwindigkeit und rund halbem Preis liefern. Ich hab’s direkt gegen Pro antreten lassen. Mein erster Eindruck: Nano Banana 2 ist verdammt nah dran. Aber vor allem ist es schnell. Geschwindigkeit als echter Hebel Während man bei Pro teilweise Minuten auf ein einzelnes Bild warten

Weiterlesen »
Aktuelles
Die neue Knappheit: Warum mehr Content weniger wert ist

Content kostet fast nichts mehr. Ein Blogpost? Fünf Minuten mit Claude. Zehn Social-Media-Varianten? Noch mal drei Minuten. Ein kompletter Redaktionsplan für sechs Monate? Eine Stunde, wenn man gründlich ist. Die Produktionskosten sind auf nahezu Null gefallen. Und genau deshalb ist die meiste Content-Strategie, die ich sehe, gerade dabei, wertlos zu werden. Das klingt paradox. Aber die Ökonomie ist eindeutig: Wenn etwas im Überfluss existiert, verliert es seinen Wert. Was knapp bleibt, wird kostbar. Content ist

Weiterlesen »
KI News
Dein KI-Anbieter wurde gerade zum Sicherheitsrisiko erklärt. Was jetzt?

Am Freitag hat die US-Regierung Anthropic auf eine Stufe mit Huawei gestellt. Nicht wegen Spionage, nicht wegen Verbindungen zu feindlichen Staaten, sondern weil das Unternehmen sich weigerte, zwei Sicherheitsleitplanken aus einem Pentagon-Vertrag zu entfernen: keine Massenüberwachung von US-Bürgern, keine vollständig autonomen Waffensysteme. Wenige Stunden später verkündete OpenAI, den frei gewordenen Platz übernommen zu haben. CEO Sam Altman behauptete, sein Deal enthalte dieselben Sicherheitsprinzipien. Aber wer genau hinschaut, sieht: OpenAI hat den entscheidenden Kompromiss gemacht, den

Weiterlesen »
Ein Detailfoto, das eine Hand eines Geschäftsmannes im Anzug zeigt, die aus einer Spraydose mit dem Etikett „AI WASHING“ einen cyanfarbenen Dunst auf eine rissige Betonwand sprüht. Die Spraydose ist eine silberne Metalldose mit einem goldfarbenen Etikett und einem schwarzen Sprühkopf, die er mit Daumen und Zeigefinger hält. An seiner Hand trägt er einen goldenen Ehering und eine goldene Armbanduhr mit einem hellen Zifferblatt, die am Handgelenk sichtbar ist. Auf der rissigen Betonwand sind links einige Wörter eingeritzt, darunter „DOWNSIZING“, „LAYOFFS“, „DOWNSIZING“, „BUDGET“ und „AUSTERITY“, die alle grau und schwer lesbar sind. Der cyanfarbene Dunst, der aus der Spraydose sprüht, bildet auf der Wand eine leuchtend cyanfarbene, digitale Oberfläche mit Schaltkreisen, Icons und leuchtenden Wörtern. Oben links auf dieser Oberfläche steht „AI INNOVATION“, darunter „FUTURE EFFICIENCY“ und ganz unten „AUTOMATION“. Der Geschäftsmann steht rechts und sprüht den Dunst auf die linke Seite der Wand, wodurch die graue Wand mit den negativen Wörtern übermalt wird. Der Hintergrund ist ein unscharfer, dunkler Büroraum mit einigen Schreibtischen und Lampen. Die Betonwand ist links rissig und uneben, rechts wird sie durch die digitale, leuchtende Oberfläche glatt und modern.
Aktuelles
AI-Washing: Wenn „KI-Transformation“ Entlassungen bedeutet

Block, das Unternehmen hinter Square und Cash App, hat gestern 4.000 Menschen entlassen, das entspricht 40 Prozent der Belegschaft. CEO Jack Dorsey nennt es eine strategische Entscheidung für die KI-Zukunft. Für die Betroffenen klingt „intelligence-native company“ vermutlich anders als für die Investoren, die den Kurs nach oben trieben. Und für alle, die sich fragen, was KI tatsächlich mit Arbeitsplätzen macht, lohnt sich ein genauerer Blick – auf die Zahlen, die Narrative und die Forschung dahinter.

Weiterlesen »
KI im Einsatz
Der Bullshit Benchmark: Was passiert, wenn KI-Modelle auf Unsinn hereinfallen

55 Fragen, jede einzelne davon Unsinn. Und die meisten Sprachmodelle haben brav geantwortet, als wäre alles völlig plausibel. Peter Gostev, AI Capability Lead bei Arena, hat mit seinem „Bullshit Benchmark“ etwas sichtbar gemacht, das ich seit 2022 in jeder Schulung predige: Die gefährlichste Eigenschaft von Sprachmodellen ist nicht, dass sie Fehler machen. Es ist, dass sie Fehler machen, die sich richtig anfühlen. Was der Bullshit Benchmark testet Die Idee ist so simpel wie entlarvend: Gostev

Weiterlesen »

Hey Kreativer. Willst du AI Art Director werden? 🎨

Dann ab ins kostenfreie Info-Webinar am 19.03. um 12:00 Uhr. 

🚀 Exklusive Back-to-School-Aktion 🚀

Spare 880 € beim KI-Marketing-Bootcamp!

Bring eine Kolleg*in mit und erhalte 50% Rabatt für deine Begleitung.

Nur für kurze Zeit und solange Kontingent reicht! Aktion endet am 16. September 2024.

Abonniere unseren Newsletter 🥳